Flächensuche

Die Flächensuche mit dem Hund ist schneller und effektiver als beispielsweise mit einer
Suchmannschaft.
In einem Vergleichstest benötigen 50 Personen zum Durchkämmen eines unwegsamen Geländes 82 Minuten  dagegen 8 Rettungshundeteams nur 16 Minuten.
Bei der Suche nach vermissten Personen im Wald wird der Hund von seinem Hundeführer zum Stöbern durch den Suchabschnitt geschickt. Die Hunde benötigen kein Kleidungsstück zum „schnüffeln“, sondern sie reagieren auf jede menschliche Witterung im Suchgebiet.
Die Hunde laufen ohne Leine und Halsband, sind aber durch Kenndecke, Glocke und Licht selbst Nachts leicht zu erkennen. Die Suchtaktik wird durch folgende Faktoren bestimmt: Windverhältnisse, Geländebeschaffenheit, Zeit.

Vorteile beim Einsatz von Rettungshunden:
  • Die Suchgeschwindigkeit der freilaufenden und sehr selbstständig arbeitenden Hunde spart viel Zeit gegenüber einer menschlichen Suchkette. Der Lebensgefahr Nr. 1 „Unterkühlung“ kann so wirkungsvoll begegnet werden.
  • Die Suche muss wegen Dunkelheit nicht abgebrochen werden. Rettungshunde arbeiten im Dunkeln unbeirrt weiter.
  • Der Einsatz der RHS ist für alle Betroffenen kostenfrei und wird von uns aus Spenden finanziert