Dienstabend bei der Freiwilligen Feuerwehr Seulberg

30 Feuerwehrfrauen und -männer, 9 Hundeführerinnen und Hundeführer sowie 11 Hunde trafen sich am Dienstagabend an der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsdorf Seulberg.

Nach einem freundlichen Empfang vor dem Feuerwehrgerätehaus ging es dann auch zügig an die Vorstellung der Arbeit einer Rettungshundestaffel.

Das Ganze startete mit einer Theorieeinheit, gefolgt von einem Überblick zu den Ausbildungsinhalten der Flächensuche sowie der Mantrailer.

Eine Frage- und Antwortrunde am Ende der Einheit durfte nicht fehlen. Mit viel Input und einer gehörigen Portion Vorfreude ging zum praktischen Teil über.

In einem nahegelegenen Waldstück zeigten dann die Flächenhunde ihr Können und stellten eindrucksvoll unter Beweis, wie schnell und effektiv sie bei Dunkelheit arbeiten können. Unsere Mantrailer fanden die Versteckpersonen souverän, auf dem nahegelegenen Kindergartengelände.

Wir danken der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsdorf Seulberg für die Einladung und stehen für die nächsten Einsatzübungen jederzeit zur Verfügung.

Vorprüfung Fläche

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung. Getreu diesem Motto haben heute Vormittag 2 Flächenteams die Vorprüfung abgelegt. Unter den Augen von 2 Ausbildern mussten die Teams Carmen Unthan mit Seppel und Alex Pissulla mit Bensai zeigen, ob sie für die Erstprüfung bereit sind.

Im vorgegebenen Szenario wurden zwei Pilze Sammlerinnen, Mutter und Tochter, vermisst, die sich am Vortag auf den weg in den Wald gemacht hatten und seit den gestrigen Abendstunden als vermisst galten.

Neben der Arbeit des Hundes wurden auch Suchtaktik, Funken und die Erste Hilfe Maßnahmen nach erfolgtem Fund beurteilt.

Beide Teams haben die Vorprüfung gemeistert und bekamen für den Feinschliff noch ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg!

Wir gratulieren Carmen und Alex noch einmal ganz herzlich und wünschen viel Erfolg bei der nun anstehenden Hauptprüfung!

 

Seminar am Wochenende

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen von Heinz und Tonne.

Unter dem Thema: „Rettungshundearbeit unter den Einfluss von Leichengeruch 2.0“ startete am Freitagabend unser Seminarwochenende mit Axel Hehl. Es war bereits der zweite Besuch bei uns, und besonders die neuen Mitglieder waren sehr gespannt, hatten Sie doch schon viel über das Seminar gehört.

Mit seiner lockeren Art und seinem fundierten Wissen konnte Axel die Anwesenden Hundeführer schnell in seinen Bann schlagen und trotz der zum Teil recht wissenschaftlichen Erklärungen war der Vortrag sehr kurzweilig. Bereits am Freitag gab es einiges Neues und Bekanntes wurde aufgefrischt.

Am Samstag trafen wir uns um 9 Uhr auf dem Hundeplatz des Hundeverein Nidda „die Schnüffelnasen “ und einige unserer Mitglieder machten das erste Mal Bekanntschaft mit Heinz und Tonne. Im Anschluss durften unsere Hunde ran.

Insgesamt 20 Hunde durften nun nacheinander auf den Platz. Erst auf den leeren Platz, um zu sehen, wie Sie sich hier verhalten, dann wurde die Tonne (Die Tonne ist leer) auf den Platz gestellt und alle Hunde wurden wieder beobachtet. In der dritten Runde wurden die Hunde nun mit Tonne konfrontiert. Dies enthält Menschliche Überreste, die allesamt von Lebenden stammen und einen intensiven Leichengeruch verströmen. Auch dieses Mal wurden die Hunde nacheinander auf den Platz gelassen und beobachtet.
Diese Übungen wurden sowohl von den Flächenhunden als auch den Trailern absolviert.

In der letzten Runde hatte dann Heinz seinen ersten Auftritt und wurde neben Tonne platziert. Auf dem Platz wurden die Flächenhunde diesmal mit Kenndecke und Arbeitsauftrag in die Suche geschickt. Hier ging es nun darum, seinen Hund genau zu beobachten und zu erkennen, ob er Hilfe bei seinem Hundeführer sucht. Wenn dass der Fall war, sollte der Hundeführer mit den 3 A reagieren. Anleinen, Anfassen, Ansprechen. Viele der Hunde nahmen dieses Hilfsangebot bereitwillig an und führten den Hundeführer anschließend zu Heinz.

Vor der Abschluss Besprechung bekamen die Mantrailer unserer Staffel noch die Gelegenheit einen Trail zu laufen, der für sie gelegt wurde und an dessen Ende Heinz und Tonne platziert wurden, um einen Leichenfund zu simulieren. Für die Mantrailer bedeuten die 3 A, Annähern, Anfassen, Ansprechen, da die Hunde ja bereits angeleint sind. Die Abschluss Besprechung wurde dann von einem aufziehenden Gewitter unterbrochen und wir setzten unsere Gespräche bei einem gemeinsamen Abendessen in Büdingen fort.

Am Sonntag ging es dann in den Wald und hier hatten die Hundeführer in der Fläche noch einmal die Möglichkeit, Ihre Hunde in der Suche zu beobachten und wenn nötig mit den 3 A zu unterstützen.

Gegen 12:30 Uhr beendeten wir den offiziellen Teil und Axel machte sich mit Heinz und Tonne auf den Heimweg. Wir beendeten das Seminarwochenende, in dem wir gemeinsam Pizza aßen und über das erlebte sprachen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Axel für den tollen Input und die Trailer freuen sich, wenn er im November zu einem Mantrailing Seminar zurück in die Wetterau kommt.

An dieser Stelle sei noch einmal deutlich gesagt, dass es in diesem Seminar nicht darum geht, Leichenspürhunde auszubilden. Unsere Aufgabe ist die Suche nach lebenden Personen. Aber es kann nicht schaden, wenn der Hundeführer und auch sein Einsatzhelfer im Ernstfall erkennen können, ob der Hund vielleicht grade mit Leichengeruch konfrontiert ist und wir so die Möglichkeit haben, den Verstorbenen seiner Familie zuzuführen.

 

1250 Jahr-Feier Utphe

Eine langjährige Freundschaft verbindet uns mit der Freiwillige Feuerwehr Utphe. Daher haben wir uns sehr über die Einladung zur 1250 Jahrfeier in Utphe gefreut.
Trotz der hohen Temperaturen hatten wir viele Besucher an unserem Infostand und haben sehr schöne Gespräche geführt.

Wir bedanken uns bei den Organisatoren für den super Stellplatz, das Frühstück und die Getränke. Auch den Anwohnern möchten wir recht herzlich Danken, hier wurden unsere Hunde mit dem Wasser für den Pool versorgt!

#rhswetterau #ehrenamtverbindet #feuerwehrutphe #rettungshunde

Gemeinsames Training von Flächenhunden und Mantrailern.

Wir konnten heute in einem Waldgebiet in den nähe von Bad Orb trainieren. Neben zwei Gruppen, die im Wald die Flächensuche trainierten, gab es auch eine gemischte Gruppe bestehend aus Mantrailern und Flächenhunden unserer Staffel. Nachdem alle Flächenhunde, vom Jüngsten (Leevi) bis zum Ältesten (Lenox), gearbeitet hatten, setzte die Gruppe nach Bad Orb um.
Für 2 Hunde gab es hier einen Trail in die Innenstadt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ristorante Pizzeria Leonardo Vushtrri, dass wir den Außenbereich als Zielpunkt verwenden durften, und für die kostenlosen Getränke, die wir bei dem Wetter gut gebrauchen konnten!
Unser dritter Trailer fand seine Versteckperson auf einer schattigen Bank im Kurpark Bad Orb.

Es war ein schönes und erfolgreiches Training!

Onlinevortrag zu Gunsten der Rettungshundestaffel

Vielen Dank an Annika Schweitzer, CreaCanis und MTM!!

Unser Mitglied Annika hat einen informativen und kurzweiligen Online Vortrag rund um das Thema „Geschirr“. – Einsatzgebiete, Passform, Auswirkung auf die Physis des Hundes und Inspirationen zum Aufwärmen, Konter-Übungen und Cool down-Übungen, die das Trainings unter Berücksichtigung der Hundesportart und des Körperbaus des Hundes ausgewogen gestalten lassen, gehalten.

Sämtliche Teilnahmegelder zuzüglich der Spenden von Mantrailing München e. V. und CreaCanis gehen an die Rettungshundestaffel Wetterau e.V. – Vielen Dank Annika und allen Teilnehmer/-innen!

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